Looping Louie Tuning Mod - Teil 2 / 11 - SMD ICs

Posted by Tobias on 2016-01-10 at 5:25 pm

Mit dem zweiten Video startet der praktische Teil des Projektes: Das Löten der SMD ICs. SMD ICs sind Chips im Surface-Mount Format. Sie sind kleiner und etwas schwieriger zu löten als reguläre Komponenten, die mit Hilfe von Löchern auf die Platine gelötet werden (Through Hole). Wir beginnen in diesem Teil mit dem Haupt-IC: Dem Mikrocontroller, des Schieberegisters und des Spannungsregulators. Zusätzlich wird noch der Trimmer zur Einstellung der Displayhelligkeit auf der Platine gelötet. Zudem gibt es reichlich Tipps und Tricks zum Löten von SMD-Komponenten.

Wie ihr Platinen selbst ätzen könnt, schaut ihr euch am besten in diesem Video an. Solltet ihr den Teil Eins der Videoserie verpasst haben, so schaut euch hier den ersten Teil an.

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Fahrrad USB Ladegerät selbst bauen - Teil 2

Posted by Tobias on 2016-01-01 at 8:41 pm

In Teil Zwei meiner Anleitung zum Bau eines Fahrrad USB-Ladegerätes wird die Montage am Fahrrad genauer erläutert. Zum Schluß gibt es noch eine kurze Demo des Ladegerätes in Aktion. Der vorherige Teil Eins erläutert den theoretischen und auch praktischen Teil zum Bau des Ladegerätes.

Viel Spaß beim Nachbau!

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Looping Louie Tuning Mod - Teil 1 / 11 - Intro

Posted by Tobias on 2015-12-24 at 11:27 am

Vor einiger Zeit habe ich hier auf meiner Webseite schon über meinen Looping Louie Umbau berichtet. Aufgrund der Nachfrage habe ich hierzu jetzt eine Videoserie gestartet, in der der komplette Umbau erklärt und gezeigt wird. Die Videoserie wird voraussichtlich 11 Teile umfassen. Sämtliche Teile werden natürlich als Video auf YouTube veröffentlicht und hier auf meiner Seite nochmals ausführlich beschrieben.

Teil 1 der Serie geht heute online. In diesem Teil geht es zunächst um die einzelnen Bauteile, die wir für den Looping Louie Tuning Mod brauchen und deren Position auf der Hauptplatine. Voraussetzung für das "Mitbasteln" ist, dass ihr die Haupt- und Verteilerplatine bereits vor euch liegen habt. Die nötigen Dateien zum Ätzen der Platinen könnt ihr euch weiter unten herunterladen. Falls ihr bisher keine Erfahrungen im Ätzen von Platinen habt, könnt ich euch mein passendes Video dazu ansehen.

Layout-Dateien und Liste der Bauteile

Alle nötigen Board-Layout Dateien und auch eine vollständige Liste der benötigten Bauteile für die Hauptplatine findet ihr in diesem ZIP-Archiv oder auf GitHub.

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Fahrrad USB Ladegerät selbst bauen - Teil 1

Posted by Tobias on 2015-12-19 at 8:43 pm

Mit dem USB-Ladegerät für das Fahrrad könnt ihr euer Smartphone, Navi oder sonstiges mobiles Gerät während einer Fahrrad-Tour aufladen. Das Ladegerät bietet wahlweise einen oder zwei USB-Buchsen, an dem jedes Gerät geladen werden kann, welches auch zu Hause über ein USB-Steckernetzteil geladen wird. Für die Stromerzeugung nutzt das Ladegerät den am Fahrrad installierten Dynamo. Das kann entweder der schon in die Jahre gekommene "Seitenläufer" sein, oder aktuell verbaute sogenannte "Nabendynamos". Nabendynamos findet man in der Mitte des vorderen Rades. Sollte die Achse hier rund 10cm anstelle von ca. 2cm im Durchmesser haben, ist auch bei eurem Rad ein Nabendynamo verbaut.

Der Dynamo liefert eine Wechselspannung von ca. 12 Volt. Je nach Fahrgeschwindigkeit kann es hier allerdings deutlich schwanken. Solange ihr mit dem Dynamo lediglich die Beleuchtung mit Strom versorgt, spielt das noch keine große Rolle. Beim Laden von Smartphones oder anderen Gadgets wird allerdings eine exakte Spannung von 5V benötigt. Somit ist ein kleines "Umwandler"-Gerät nötig, um aus dem Dynamo-Strom einen brauchbaren Ladestrom zu erzeugen.

Im Video könnt ihr sowohl Schaltplan, Theorie als auch den praktischen Aufbau des Gerätes sehen. Zuletzt die Montage am Fahrrad und ein kurzer Test.

Benötigte Bauteile und Werkzeug

Für den Nachbau des Fahrrad USB-Ladegeräts benötigt ihr folgende Bauteile:

  • Projektgehäuse (z.B. Kemo G026)
  • LM2596 Step-Down Schaltregler
  • Brückengleichrichter (z.B. B80C)
  • Varistor (z.B. S14K25)
  • 2x 1000uF/50V Elektrolyt-Kondensator
  • 1x oder 2x USB-Buchse
  • Lochrasterplatine
  • Kabel

Das folgende Werkzeug solltet ihr zur Hand haben:

  • Lötkolben & Lötzinn
  • Seitenschneider
  • Cutter-Messer und Feilen (zur Bearbeitung des Gehäuses)
  • Kleber (Heißklebepistole und ggf. auch 2-Komponenten Epoxy)
  • Kabelbinder

Schaltplan / Aufbauplan

Schaltplan

Der Aufbau ist relativ einfach. Ihr könnt die Bauteile entweder auf einer Lochrasterplatine befestigen und miteinander verlöten, oder ihr lötet direkt Kabelverbindungen zwischen den Bauteilen. Achtet darauf, dass ihr in diesem Fall die blanken Drähte mit Schrumpfschläuchen oder Isolierband abisoliert. Achtet beim Anschluss der USB-Buchsen unbedingt auf die korrekte Polung von Plus und Minus, ansonsten könnte das angeschlossene Gerät kaputt gehen. Nach dem fertigen Bau am besten mit einem Multimeter nochmals überprüfen!

Nachdem ihr den Schaltkreis nachgebaut habt könnt ihr alles in ein Plastik-Gehäuse einbauen und mit Heißkleber darin fixieren. Für die USB-Anschlüsse und das Kabel vom Dynamo könnt ihr mit Hilfe eines scharfen Messers oder Feilen Aussparungen in das Gehäuse fräsen.

Um den USB-Laderegler auch bei Regen nicht vom Fahrrad entfernen zu müssen, solltet ihr das Gehäuse entsprechend abdichten. Dazu wird der Rand des Gehäuses vor dem Zusammenschrauben der beiden Gehäusehälften mit Kleber bestrichen. Zusätzlich werden die Schraublöcher und das Dynamokabel-Loch mit etwas Kleber abgedichtet. Zu guter letzt könnt ihr euch eine Möglichkeit überlegen, wie ihr die USB-Buchsen vor Regen schützt. Ich habe das mit einer Fensterdichtung mit Magnet-Verschluss realisiert.

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FI-Schutzschalter für die Steckdose

Posted by Tobias on 2015-11-21 at 7:16 pm

Ein FI-Schutzschalter oder auch Personenschutzschalter sichert (wie der Name schon vermuten lässt) Personen davor, einen tödlichen Stromschlag zu bekommen. Hierbei steht das "F" für Fehler und das "I" für das Formelzeichen des elektrischen Stromes. Seit dem Jahre 2007 ist ein solcher FI-Schutzschalter für alle Neuinstallationen in Wohnungen und Häusern zur Pflicht geworden. Eine Nachrüstpflicht für alte Anlagen gibt es allerdings nicht. In neuen Installationen laufen meist ausschließlich das Badezimmer oder sonstige Feuchträume über den FI-Schutzschalter im Hauptverteilerkasten der Wohnung. Das Wohnzimmer oder gar ein Hobbyraum ist meistens nicht abgesichert.

Solltet ihr aber auch zur Gruppe der Maker-Bewegung gehören und euch selbst öfters mal an der Reparatur von Elektrogeräten versuchen, so werdet ihr das höchstwahrscheinlich nicht im Badezimmer tun, sondern im entsprechenden Hobbyraum oder in der Werkstatt.

Es gibt mehrere Wege einen FI-Schutzschalter für andere Zimmer nachzurüsten. Selbstverständlich zunächst einmal über den Hauptverteilerkasten in eurer Wohnung. Hier lässt sich durch einen Elektroinstallateur ein zusätzlicher FI-Schutzschalter einbauen. In einer Mietwohnung ist das leider nicht möglich. Es gibt bereits fertige Steckdosenleisten mit integriertem FI-Schutzschalter zu kaufen (wie z.B. diese hier), allerdings sind diese relativ teuer.

In meinem Video möchte ich eine preisgünstigere Alternative mit "Maker-Charme" vorstellen. Ich baue ein Zwischenmodul - mehr oder weniger ein Unterverteiler, der in eine herkömmliche Schuko-Steckdose eingesteckt werden kann und am anderen Ende wieder eine Schuko-Steckdose bereitstellt. Dazwischen befindet sich ein FI- und LS-Schalter, die den nachfolgenden Stromkreis entsprechend absichern. Der Unterverteiler ist klein und portabel, sodass er an jeder beliebeigen Steckdose in der Wohnung oder im Garten eingesetzt werden kann.

Benötigte Bauteile

Folgend eine Liste mit allen Bauteilen und Links zu den Artikeln bei Amazon.

Eine detailierte Bauanleitung könnt ihr im Video oben ansehen. Sämtliche Arbeitsschritte sind erklärt und werden gezeigt.

ACHTUNG!
Dieses Projekt basiert auf 230V Netzspannung! Nachbau bzw. Abnahme durch einen Fachmann bzw. Elektroinstallateur empfohlen! Ich übernehme keine Verantwortung bei Schäden!

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