Vor allem ein Server und dessen Daten sollte in regelmäßigen Zeitabständen gesichert werden. Hierfür stehen unzählige Varianten und Programme zur Verfügung. Die wahrscheinlich einfachste Art stellt die Datensicherung mit dem "tar"-Programm dar. tar ist auf jedem Unix-artigen System bereits vorinstalliert - somit ist keine Zusatzsoftware nötig. Als root am Linux System angemeldet oder mittels sudo kann mit dem folgenden Befehl eine komprimierte Komplettsicherung des Systems in eine Einzeldatei erzeugt werden:
# sudo tar cvzpf /home/Backup.tgz --same-owner --exclude=/home/Backup.tgz --exclude=/home/error.log --exclude=/proc/* --exclude=/media/* --exclude=/dev/* --exclude=/mnt/* --exclude=/sys/* --exclude=/tmp/* / 2>/home/error.log
Eine kurze Erklärung der Parameter:
| Parameter | Bedeutung |
| c | Erstellt ein neues tar Archiv |
| v | Aktiviert die ausführliche Log-Ausgabe |
| z | Aktiviert die gzip Komprimierung |
| p | Datei-Berechtigungen werden beibehalten |
| f | Das erstellte tar Archiv wird in eine Datei ausgegeben |
| --same-owner | Datei-Besitzer werden beibehalten |
| --exclude | Verzeichnis/Datei wird nicht gesichert (mehrfache Angabe möglich) |
| 2> | Ausgabe wird in eine Log-Datei umgelenkt |
Die mit --exclude angegebenen Verzeichnisse können u.a. nicht gesichert werden, da deren Inhalt virtuell oder sehr dynamisch ist. Natürlich sollte auch die eigentliche Backup tar-Datei nicht mitgesichert werden. Nach dem Programmlauf ist das Backup dann (sofern der Befehl wie oben ausgeführt wurde) im /home/ Verzeichnis zu finden. Im selben Verzeichnis befindet sich auch die Protokolldatei error.log.
Dokumente gibt es überall. Ob ausgedruckt und abgelegt in Ordnern oder elektronisch als E-Mail, lokal gespeicherte Datei oder ganz modern "in der Cloud" - wie z.B. Dropbox. Die verteilte Speicherung von Dokumenten macht es allerdings nicht unbedingt einfacher ein bestimmtes Dokument wieder zu finden - vor allem, wenn dieses nur in ausgedruckter Form vorliegt.